Die Gesichter des sächsischen Weines. 2011 feiern wir 850 Jahre Weinbau – FEIERN Sie mit uns . . .

Weinmarketing

Neue Sächsische Weinkönigin – Neuer BLOG

Seit dem 04.11.2011 regieren Weinprinzessin Marie, Katharina und Weinkönigin Franziska das Weinreich Sachsen und repräsentierten unsere sächsischen Winzer bereits auf allerhand Terminen.

Neue Botschafterinnen – Neuer BLOG

http://saechsische-weinkoenigin.de/

–> unter diesem Link finden die Freunde des sächsischen Weins und der sächsischen Weinhoheiten die News aus der Szene und von den hoheitlichen Terminen. Auf der LINKEN SEITE findet ihr das Fenster um die NEWS unkompliziert zu abonnieren.

Viel Spaß weiterhin beim Lesen & Verfolgen der Sächsischen Weinhoheiten auf Tour.

Juliane, Weinkönigin außer Dienst (a. D.)

Glühwein, Eiswein, Weingeschenke

WEI(h)Nachtsmärkte in der Region

Sachsens Winzer und Kellermeister laden zum Adventsbesuch

Der Duft von Glühwein weht dem Eintretenden entgegen. Leise Musik klingt durch das Portal. Neugierige und Kauflustige steigen die Treppe hinauf, gehen von Raum zu Raum. Lauschen, kosten, greifen, staunen, schmunzeln – und geben sich der Besinnlichkeit hin. Im Sächsischen Elbland beweisen zahlreiche Weingüter: Weihnachtsmärkte funktionieren auch ohne Marktplatz und Buden.

Weihnachtsmarkt Meißen-Foto TVSE
Meißner Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz
Foto: Tourismusverband Sächsisches Elbland e.V.

Überblick über die Weihnachtsangebote in sächsischen Weingütern

Wackerbarth, das Erlebnisweingut in Radebeul westlich von Dresden, bringt nicht nur mit seinem opulenten Barock-Ambiente in festliche Stimmung. Schon bei seiner Premiere im Advent 2010  vereinte die „Sächsische Weihnacht“ im Schloss jede Menge Aussteller, die jeder eine typische sächsische Geschichte erzählen können. Alle sind sie Manufakturen aus der Region. Unter ihnen neben bekannten Namen wie dem der Manufaktur Meissen, der Deutschen Kunstblume Sebnitz oder der Herrnhuter Sterne, viele kleine, dennoch bereits weltweit gefragte Hersteller wie Mühle Rasur, Dresdner Puppenmanufaktur oder aber die Erste Dresdner Spezialitätenbrennerei Augustus Rex. Und nicht wenige unter den Handelsleuten schmücken sich sogar mit Superlativen, nämlich einer der letzten Reifendreher der Welt oder der jüngste Handschuhmacher Deutschlands zu sein.
Die Manufakturisten schicken keine angeheuerten Händler, sondern kommen selbst und erzählen vom Entstehen ihrer Werke, die alle auch ideal als Weihnachtgeschenk taugen: Edle Rasierpinsel, feinste Leinen- und Lederwaren,  Kinderspielzeug, aber auch Brände aus längst vergessenen Obstsorten, zarte Schokoladen. Die Porzellanmanufaktur brachte neben kostbaren Stücken auch Hübsches im zweistelligen Euro-Bereich mit, die Kräutersalz-Manufaktur außergewöhnliche Salze oder die Herrnhuter ihre legendären Sterne.
Natürlich nutzt auch das gastgebende Weingut die Gelegenheit, die Gäste zum Kosten und Kaufen zu verlocken. Deshalb sind auch an solch turbulenten Tagen die Keller für Führungen und Verkostungen geöffnet. Doch nicht nur an diesem Wochenende herrscht auf Wackerbarth festliche Stimmung. Schon ab November wird zur „Adventsführung im Reich der Sinne“ geladen, mit weißem Glühwein, Christstollen und Verkostung verschiedener Rebensäfte.

Weihnachtsmärkte ähnlich dem auf Wackerbarth bieten auch andere Weingüter des Sächsischen Elblandes. Am ersten Adventswochenende wird die „Proschwitzer Weihnacht“ gefeiert. Auf die Tische kommen erlesene regionale Spezialitäten und natürlich Proschwitzer Weine. Wem noch eine ausgefallene Geschenkidee fehlt, hat gute Chancen, die beim Bummel durch das Schloss zu bekommen.
Am 11.12.2011 findet im Schloss Proschwitz eine Musikalische Lesung zum Advent statt. Es handelt sich um ein Stiftungskonzert der Sächsischen Mozart-Gesellschaft mit Kompositionen für Flöte und Harfe.

Am 16.12.2011 wird in der WeinErlebnisWelt der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen eine Jazzige Weihnachtsprobe veranstaltet. Am dritten Advent wird weiter die Vorweihnachtszeit gefeiert.

Am vierten Advent geht es im Weingutmuseum Hoflößnitz Radebeul weihnachtlich zu: Weihnachten für die ganze Familie mit Back- und Bastelstube und weihnachtlicher Märchenstunde in der Hoflößnitzer Märchenstube.

Bedenken, dass das Kunsthandwerk und die Leckereien dem Rebensaft die Show stehlen, sind jedoch unbegründet. „Der Wein spielt natürlich immer die Hauptrolle“, versichert Antje Wiedemann vom Weingut Drei Herren in Radebeul. Die Idee, eine Adventsfeier zu veranstalten kam den Drei Herren – neben Antje Wiedemann sind das noch der Dresdener Kunstprofessor Rainer Beck und der Radebeuler Winzer Claus Höhne – in einer Notlage: „In unserem ersten Jahr, das war 2005, hatte uns extrem starker Schneefall dazu gezwungen, den Verkauf im Erdgeschoss zu schließen und uns an den Kamin in der ersten Etage zurückzuziehen. Das was so stimmungsvoll, dass wir uns entschlossen: Dazu laden wir künftig Gäste ein“, erinnert sich Antje Weidemann, übrigens eine ehemalige Deutsche Weinprinzessin. „Und seitdem feiern wir mit jedem, der vorbeikommt, den zweiten Advent in unserem Weingut. Mit einem Blick auf die private Bildersammlung von Prof. Beck, mit der Musik der vier A-Capella-Sänger ‚Die Traminer’, mit Stollen aus zwei wetteifernden Bäckereien und natürlich mit unseren Weinen und Likören. Man trifft sich am Kamin oder um den Weihnachtsbaum im Innenhof. Das ist kein Event, das ist einfach ein stimmungsvoller Jahresausklang.“

Das Weinhaus Schuh bietet zusammen mit der Verkehrsgesellschaft Meißen eine „Meißner Weihnachtsfahrt“ an. Hierbei können Sie Meißen im weihnachtlichen Flair erleben – bei einer Stadtrundfahrt: Während der Fahrt werden die historischen Stadtbilder der über 1000-jährigen Stadt Meißen erklärt. Die Fahrt beginnt am Rossmarkt (Haltestelle), führt zur Porzellan-Manufaktur, weiter durch die historische Altstadt bis zum Burgberg und endet
am Markt. Dort erwartet Sie im Weinhaus Schuh eine weihnachtliche Weinprobe. Genießen Sie den Adventssonntag mit weihnachtlichen Köstlichkeiten im Einklang mit Meißner Weinen und lassen Sie sich von deren Süße und Finesse verzaubern. Im Anschluss können Sie den Meißner Weihnachtsmarkt mit dem Adventskalender am Rathaus besuchen. Jeweils um 15:30 Uhr am 27.11. / 04.12. / 11.12. und 18.12.2011 können Sie die Weihnachtsfahrt erleben.
(Dauer: 1,5 Stunden, Teilnehmerzahl: minimal 12 bis maximal 20 Personen, Preis: 23,00 Euro pro Person, um Voranmeldung wird gebeten)

Auch in den linkselbischen Tälern wird natürlich die Adventszeit genutzt, um Weinfreunde auf Weihnachten einzustimmen. So ist bei Weinbau Fehrmann auf dem Hof in Cossebaude an den Adventssonntagen: 27.11. / 4.12. / 11.12 und 18.12.2011 die Weinstube und die Glühweingrotte geöffnet. Am 11.12. spielt außerdem der Posaunenchor auf dem Hof.

Informationen

Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth, Wackerbarthstraße 1, 01445 Radebeul, Tel. 03 51 / 89 55-0, kontakt@schloss-wackerbarth.dewww.schloss-wackerbarth.de

Zur „Sächsischen Weihnacht“ auf Wackerbarth über Manufakturhaus, Ute Czeschka, Tel: 03521- 71 90 90 4, www.manufakturhaus.com/saechsische-weihnacht

Proschwitzer Eventagentur, Prinzessin zur Lippe GmbH, Heiliger Grund 2, 01665 Meißen OT Proschwitz,, Tel. 03521/ 40 60-0, willkommen@schloss-proschwitz.de, www.schloss-proschwitz.de

Sächsische Winzergenossenschaft Meissen, Bennoweg 9, 01662 Meißen, Tel. 03521 / 78 09 70, info@winzergenossenschaft-meissen.de, www.winzergenossenschaft-meissen.de

Weingutmuseum Hoflößnitz, Knollweg 37, 01445 Radebeul, Tel.: 03 51/ 83 983 41, info@hofloessnitz.de, www.hofloessnitz.de

Weingut Drei Herren Radebeul, Weinbergstraße 34, 01445 Radebeul, Tel. 0351 / 7956099  Weinbergstraße 34, info@weingutdreiherren.dewww.weingutdreiherren.de

Weingut Walter Schuh, Dresdner Straße 314, 01640 Sörnewitz, Tel.: 03523 848 10, info@weinhausschuh.dewww.weinhausschuh.de bzw. Verkehrsgesellschaft Meißen mbH, Tel. 03521 741650

Weinbau Fehrmann, Talstraße 62, 01156 Dresden, Tel.: 0351 – 4541970, info@weinbau-fehrmann.de, www.weinbau-fehrmann.de


Antrittsbesuch des Deutschen Weinadels in Sachsen

Winzer- & Kulturtour im Weinreich Sachsen

Donnerstag bis Sonntag weilten die Deutschen Weinhoheiten zu Besuch im Weinreich Sachsen.
Folgenden Exkursionsplan hatten wir uns für sie ausgedacht:

Donnerstag: Weingut Schloss Proschwitz, Weinstube 1. Weinkönigin

Freitag: Sächsische Winzergenossenschaft, Vincenz Richter, Waldschlösschen Meißen, Weinkellerei Tim Strasser & dann Wahl-Gala im Zentralgasthof Weinböhla

Sonnabend: Wettiner Weinlädchen, Stadtrundgang durch Dresden mit Reichsgräfin von Teschen (einer Geliebten von August dem Starken), Sächsische Vinothek, Kunstcafé Antik, Weingut Karl-Friedrich Aust , Begleitung der Sächsischen Weinkönigin zum 1. Termin der Eröffnung des Hahnemannplatzes, da die Deutschen Weinhoheiten einmal dabei waren, wurden auch sie gleich etwas interviewt, kurzer Stadtrundgang über den Meißner Markt mit Blasmusik von der Frauenkirche – voll romantisch (wie bestellt 🙂 ), Aperativ im Weingut Mariaberg, Bauernhäus’l

Sonntag: Karl-May-Museum Radebeul, Staastweingut Schloss Wackerbarth

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die knall-orange Königin-Cam befindet sich nun in Franziskas Händen und bald werden Bilder aus ihrem Alltag folgen. Sobald die neue Seite steht, gibt es natürlich auch hier die Infos dazu!

Juliane, Weinkönigin 2010/ 2011 außer Dienst

Das Finale. . . . . spannend wars!

Jeder Abschied fällt etwas schwer, doch da 5 tolle Mädels warteten, ging uns die Abschiedsrede froh gestimmt von den Lippen.
Ein kleiner Auszug:

Juliane über Weinprinzessin Anja:
Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und verkündet selbstbewusst Deutschlands älteste Weinmajestät zu sein. Anja hat die sächsische Weinszene aufgewirbelt. Als unsere Expertin in Kultur und Geschichte, hat sie die Jubiläumsveranstaltungen bereichert. Anja ist die erste sächsische Weinhoheit vom eigenen Gut und das beste Beispiel, dass frau mit super Zeitmanagement Weinberg + Familie unter eine Krone bekommen lässt.

Anja über Sektprinzessin Heike, die letzte mit diesem prickelnden Titel:
Sekt ist die veredelte Form eines Weines – das wissen wir alle hier, aber viele andere leider noch nicht. Heike hat ihr Gesicht ein zweites  Mal dem sächsischen Wein geliehen, denn das Jubiläumsjahr lockte. Wir können stolz auf sie sein. Mit ihrer spritzigen Art hat sie viele Termine gemeistert und selbst im 2. Jahr neue reizvolle Ecken des Anbaugebietes kennengelernt. Vom Weinberg ins Kinderzimmer – als ich die Einladung zu einer Wein&Kunst Veranstaltung hatte, hütete sie ganz spontan meine Zwerge. Heike ist unsere Frau für „alle Fälle“.

Heike über Weinkönigin Juliane:
Sie hat das sächsische Weinamt revolutioniert und im gefühlten 24 h Einsatz hat sie unser Anbaugebiet repräsentiert. Juliane berichtete über jeden Auftritt in Bild und Text auf unserem Weinhoheiten Blog, neudeutsch für Internettagebuch. Zu den Terminen war sie nicht nur sichtbar unterwegs, sondern hat auch im Hintergrund die Fäden gezogen. Zur Wahl der Deutschen Weinkönigin hat sie begeistert und das Jubiläumsjahr mit dem Finaleinzug auf ihre Weise gekrönt. Mit den Worten einer Tageszeitung gesagt, Juliane ist eine Powerfrau im Namen des sächsischen Weins.

. . . .

Bei unseren Winzern und Sponsoren fühlten wir uns stets wohl und wünschen auch unseren Nachfolgerinnen eine so glückliche Zusammenarbeit, denn wir alle sind verrückt nach dem Einen  UNSEREN sächsischen Wein. 

Wir hoffen, keinen zu vergessen und möchten uns daher pauschal bei ALLEN ganz herzlich bedanken! Familie, Freunde, Fans  standen das ganze Jahr hinter uns.
. . . .

Was in diesem Jahr los war, könnt ihr ja auf dem Weinhoheiten-Blog nachlesen. Hier sind ein paar Fakten, die UNSER Jahr zusammenfassen:

  • Mit 682 nationalen + internationalen facebookfreunden ist „Sachsen Weinkönigin“ vernetzt, einige davon sind heut da
  • 11.009 x wurde in unserem Tagebuch gestöbert
  • Auf  350 Termine haben wir Flagge gezeigt
  • 27.900 km waren wir mit der Weinkrone auf dem Kopf unterwegs

1 Königin ohne Krone – unsere Marleen Herr- war der direkte Draht zu den Winzern, managte unsere Termine und sorgte dafür, dass alles fantastisch lief. [Ende]

Franziska, Marie & Katharina sind unsere NEUEN!

Herzlichen Glückwunsch und eine fröhliche Amtszeit wünschen wir unseren Nachfolgerinnen.

Mit Krone auf dem Kopf ging es sofort über zum Blitzlichtgewitter! Bitte immer natürlich lächeln und freundlich 🙂

Neben Krone, Kelch, Schärpe, Blumenstrauß und vielen Glückwünschen hatten wir uns für die 3 noch etwas besonderes ausgedacht.

Jede erhielt von uns eine Sachsen-„Einsatz“-Tasche. Diese selbst ist nicht nur sehr praktisch (für Außendiensttermine und Messen, Kelchverpackung passt rein, Wechselschuhe, Schminkzeug. . . .) sondern auch die kleinen Gaben, welche wir in ihr überreichten. Von Goldstift, über Timer, „Vitamin B“ (=Fotos und Kontakt zu den wichtigsten VIPs), Haarspray. . .  .und einen goldenen Schlüssel mit unseren Telefonnumern sowie der zu Weinbergshüter des Weinköniglichen Schwalbennestes.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

PS: In meiner Moderation hatte ich auf die Tombolaziehung am Ende hingewiesen und darüber gescherzt, dass ich nach der Abgabe der Königin-Kutsche gern beim Cabrio-Wochenende mitfahren würde . . . . Tatsache. Meine Omi hat die passenden Nummer gezogen! Die Chancen stehen nicht schlecht auf einen Platz im Cabrio 🙂 !!

Impressionen der Königin-Cam vor und während der Wahl-Gala

Wer wird neue Weinkönigin?

Die liebevoll gestaltete Blumendeko vom Burgstädter Blumenlädchen passte sich farblich super meinem Michalk-Designerkleid an.

Ich war begeistert 🙂

Vor der Fachbefragung gab es erst einmal ein Gläschen Sekt zur Einstimmung für die Kandidatinnen. Zum Glück hatten zwei von ihnen ans motivierende Prickelwasser gedacht. Ich hatte es im Wusel vergessen.

Von links nach rechts: Co-Moderatorin Mandy Großgarten, ich, Katharina, Marie, Franziska, Sylvia und Denise.

Hohe Ehrengäste krönten die Wahl-Gala und das Finale des Jubiläumsjahres.

Mandy Großgarten hat im Arm: die Deutschen Weinprinzessinnen Elisabeth Born und Ramona Sturm und die Deutsche Weinkönigin Annika Strebel.

Ihre glitzernden Krönchen fielen auf im bis auf den letzten Platz ausverkauften Zentralgasthof Weinböhla.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Bewerbertraining für meinen Nachwuchs bei Winzer Aust

Am 1.11.2011 fand im Weingut Aust das alljährliche Bewerbertraining für die Kandidatinnen zur Wahl der sächsischen Weinkönigin statt.

Das Wein-Rhetorik-Seminar stand auf dem Plan. Zusammen mit Winzer Karl-Friedrich Aust vermittelt ich einige theoretischen Grundlagen, bevor die Damen im Scheinwerferlicht einzeln nach vorn gebeten wurden.

Im Gastraum der Weinwirtschaft im Weingut Aust bekamen die Kandidatinnen den letzten Schliff. Wissenswertes zum sächsischen Weinanbau wurde besprochen.

„Die Kandidatinnen waren an diesem Abend allesamt sehr Facettenreich, allein die außergewöhnlich hohe Anzahl von insgesamt sieben Bewerberinnen auf das Amt zur sächsischen Krone deutet auf die Etabliertheit dieser Veranstaltung hin.“, so Winzer Aust.

Wer es wird, zeigt der 04.11.2011.

Nach der Schulung blätterte ich mit meinen potentiellen Nachfolgerinnen im Album der ehemaligen und zeigte die Reize des Amtes. Foto: Martin Förster.

Upps, das hätte ich wissen müssen, das mich Friedrich auch gleich als „Schülerin“ nach vorne bittet und ausfragt. Da war es wieder das Gefühl wie bei der Fachbefragungs-Übung vor einem Jahr.

Als meine Vorgängerin Anne dann zu uns kam, nahmen wir auch sie exemplarisch zur Prüfung dran :-).

 

 

Theorie musste sein.
Nach einem Jahr im Amt und stets mit den besten Tipps meiner Vorgängerinnen versorgt, hatte ich genug im petto für die Schulung.

 

 

 

 
Drama Baby.
Mit einem Glas und einem Mirko in der Hand wurde der Alltag und die Situation auf der Bühne geprobt.

 

 

 

 

http://www.facebook.com/pages/Martin-F%C3%B6rster-Fotografie-foerstermartinde/166144226744019

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Internationales Müller-Thurgau Festival in Meißen

850 Jahre Weinbau in Sachsen – Eine Hommage an Sachsens meistangebauteste Rebsorte DEN MÜLLER-THURGAU

29.10.2011 der Ratssaal des Meißner Rathaus wurde zur Weinprobiermeile. 45 Müller-Thurgau warteten darauf probiert zu werden. Selbst welche aus Österreich, der Schweiz und Italien waren dabei. Der süßeste Exot brillierte Sherryfarben im Glas und bezirste die Zunge mit 160g Restzucker. Selbst zwei 2011er waren dabei.


Weinprobe im Autohaus „Gute Fahrt“ in Riesa

Let’s Twist again!

20.11.2011 Bereits zum 10. Mal lud das Autohaus „Gute Fahrt“ in Riesa zum Weinabend ins Autohaus ein.

Im Weinreich Sachsen herrscht eine weitere gerade neu gewählte Weinkönigin (2. v.l.), die ich an diesem Abend kennenlernte. Nicole ist die Ortsweinkönigin von Diesbar-Seußlitz. Sie ist gelernte Erzieherin und vertritt den Weinbau der Elbweindörfer für die nächsten 2 Jahre.Vielleicht tritt sie ja dann in meine Fußstapfen?!

Die Atmosphäre im Autohaus war einmalig und das Kulturprogramm voll gepackt mit interessanten Gästen.

Als Experten für die Verkostung waren zwei Vertreter der Meißnischen Weinbruderschaft zusammen mit mir eingeladen wurden. Dr. Creuz (3. v.l.), 1. Bruderschaftsmeister der Meißnischen Weinbruderschaft, und Heino Blawitzki, zugleich Hüter des Weinkönigin-Weinbergs und Kellermeister der Weinbrüder, fachsimpelten mit Moderator Herrn Wieland und dem Riesaer Mönch über den Sachsenwein. Als Dankeschön gab es eine symbolische (leere) Flasche mit Riesaer Wein . . . . vielleicht soll dies ein Zeichen sein, dass es auch in Zukunft aus dieser Ecke des Anbaugebietes wieder Wein geben könnte. Flasche und Etikett stehen schon, da fehlen nur noch die Rebstöcke!

Bernd Warkus und Sohn klimperten auf dem Xylophon. Hans-Jürgen Beyer, ein bekannter Schlagerstar (allerdings etwas vor meiner Zeit) sang mit voller Energie und riss alle mit. Neben „Herrlicher September“ gab er auch „Chianti-Wein“ zum besten . . . . . „Elbtal-Wein“ hätte meinen Ohren besser gefallen 😉

Ein Pärchen besaß auch die Fertigkeit mit wandelbaren Hüten die Gäste zu verzaubern, vom Papst bis zum Napoleon u.v.a.m. Bevor allerdings die „Hut-Show“ abging, tanzte sich der Herr warm und holte mich mit vor auf die Tanzfläche! Halleluja 🙂 So Standardtänze, wie einen Walzer, hatte ich gelegentlich auf Winzerevents schon präsentiert. Aber Twist? Dank der lockeren Bekleidung ließ es sich prima twisten, die Gäste hatten auch was zu lachen und mir hat’s Spaß gemacht. (Die Königin-Kamera war zu diesem Zeitpunkt gut in meiner Tasche verwahrt.)

Was eine Weinkönigin so alles in der Amtszeit erlebt . . . . .

Weinkönigin Juliane I.

Deutsche Spitzenwinzer prämiert

20.10.2011 Berlin

DLG-Bundesweinprämierung 2011

Bundesehrenpreis der DLG fürs Weingut „3 Herren“

Höchste Auszeichnungen der deutschen Weinwirtschaft vergeben – DLG zeichnet außerdem die besten Sekterzeuger aus

(DLG). Im Rahmen der Bundesweinprämierung 2011 der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) jetzt die Bundesehrenpreise an deutsche Spitzenwinzer vergeben. Die feierliche Preisverleihung der höchsten Auszeichnung der deutschen Weinwirtschaft fand am 20. Oktober in Berlin statt.

In Anwesenheit der deutschen Weinkönigin Annika Strebel, des Präsidenten des Deutschen Weinbauverbandes Norbert Weber sowie zahlreicher Weinbau-Präsidenten aus den verschiedenen Anbauregionen überreichten der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Dr. Gerd Müller, sowie DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die höchsten Auszeichnungen der deutschen Weinwirtschaft. „Die ausgezeichneten Weingüter und Winzergenossenschaften stehen für eine Genusskultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Die Vielfalt der heimischen Weinkultur verdanken wir dem fachlichen Können unserer Winzer. Die mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichneten Betriebe gehören zu dieser Qualitätselite. Sie dürfen sich zu Recht zu den Qualitätsbotschaftern des deutschen Weins zählen“, unterstrich Dr. Gerd Müller den hohen Qualitätsstandard und die konsequente Qualitätsorientierung der Preisträger.

An der DLG-Bundesweinprämierung, der traditionsreichsten Qualitätsprüfung für deutsche Weine und Sekte, beteiligten sich rund 350 Winzerbetriebe mit insgesamt 4.700 Weinen und Sekten aus allen 13 deutschen Anbauregionen. „Aus diesem großen Teilnehmerkreis als einer der Besten hervorzugehen, unterstreicht den sehr hohen Qualitätsstandard der ausgezeichneten Winzer. Der Bundesehrenpreis bestätigt die nachhaltige Orientierung auf Qualität, Geschmack und Genuss. Die Preisträger setzen Qualitätsmaßstäbe für die gesamte Branche“, lobte DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer die Bundesehrenpreisträger.

„Winzer des Jahres 2011“ für die beste Gesamtleistung in der diesjährigen Bundesweinprämierung sind Günter, Jürgen und Holger Willy vom Winzerbetrieb Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy aus Nordheim (Württemberg). Die Winzer erhielten den Bundesehrenpreis in Gold des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Den Bundesehrenpreis in Silber für den zweiten Platz in der DLG-Bundesweinprämierung erzielte die Durbacher Winzergenossenschaft (Baden). Weitere 19 Betriebe erhielten als herausragende Winzerbetriebe ihrer jeweiligen Anbauregion ebenfalls einen Bundesehrenpreis.
DLG-Ehrenpreis „Bester Sekterzeuger“
 
Als „Sekterzeuger des Jahres 2011“ wurden die Sektkellerei Deidesheim aus Deidesheim (Pfalz) und das Weingut Acker – Martinushof aus Bodenheim (Rheinhessen) ausgezeichnet.
Alle Preisträger sind im Internet unter http://www.wein.de veröffentlicht.
 
Übersicht Bundesehrenpreisträger 2011
 
Bundesehrenpreis in Gold und „Winzer des Jahres 2011“ (1. Platz)
·                Privatkellerei-Weinbau Rolf Willy, Nordheim (Württemberg)
 
Bundesehrenpreis in Silber 2011 (2. Platz)
·                Durbacher Winzergenossenschaft, Durbach (Baden)
Weitere Bundesehrenpreise 2011
·                Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr eG, Mayschoss (Ahr)
·                Badischer Winzerkeller, Breisach (Baden)
·                Oberkircher Winzergenossenschaft eG, Oberkirch (Baden)
·                Weingut Alexander Laible, Durbach (Baden)
·                Weingut Horst Sauer, Volkach-Escherndorf (Franken)
·                Weingut Juliusspital, Würzburg (Franken)
·                Vinum Autmundis Odenwälder Winzergenossenschaft eG,
Groß-Umstadt (Hessische Bergstraße)
·                Weingut Eisenbach-Korn, Oberheimbach (Mittelrhein)
·                Weingut Josef Bernard-Kieren, Graach (Mosel)
·                Weingut Emmerich-Koebernik, Waldböckelheim (Nahe)
·                Weingut August Ziegler, Maikammer (Pfalz)
·                Wein- und Sektkellerei Gebrüder Anselmann, Edesheim (Pfalz)
·                Weingut Werner Anselmann, Edesheim (Pfalz)
·                Weingut Georg Müller Stiftung, Eltville-Hattenheim (Rheingau)
·                Weingut Manz, Weinolsheim (Rheinhessen)
·                Weingut Bungert-Mauer, Ockenheim (Rheinhessen)
·                Weingut Drei Herren, Radebeul (Sachsen)
·                Weingut Sonnenhof, Vaihingen-Gündelbach (Württemberg)
·                Lauffener Weingärtner eG, Lauffen (Württemberg)
An diesem Abend durfte ich Dr. Kastler, den Vorstandsvorsitzenden des Weinbauverbandes Sachsen e.V., begleiten. Ich durfte uns einen Platz an einem der festlich eingedeckten Tische auswählen und erwischte doch gleich den mit den Willy-Brüdern. Wie sich für uns herausstellte  genossen wir die Gesellschaft der „Winzern des Jahres 2011“, denn mit diesem DLG Ehrenpreis wurden sie ausgezeichnet.
Unter den Gästen des Abends weilten auch Sabine Ziegler, die Gebietsweinkönigin Franken, und Lisa Blumenthal, Gebietsweinkönigin Saale-Unstrut, sowie die Deutsche Weinkönigin Annika Strebel.
Weinkönigin Juliane I.

7 Kandidatinnen wollen die Sächsische Weinkrone!

Das sind Sie! 3 der 7 überaus engagierten und weinbegeisterten Kandidatinnen werden dann die Weinkronen tragen. Wer das Rennen macht, zeigt der 04.11.!

Mittwochabend präsentierten sich 6 der 7 Kandidatinnen in Dresden der Presse. Dem Pressegespräch im Innside Hotel folgte eine kleine Shooting-Session in der Sächsischen Vinothek.

Unser „Nachwuchs“ hat somit gleich zu spüren bekommen, wie anstrengend manchmal das Lächeln für die Presse sein kann, ja und wir durften uns mit dem abnehmenden Interesse anfreunden, denn auf einigen Bildern waren Weinprinzessin Anja und ich nicht mehr unbedingt erwünscht 🙂

V. l. n. r.  Stefanie, Katharina, Sylvia, Denise, Marie, Annett – Franziska fehlt leider auf dem Bild, da sie zum Termin verhindert war.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Weinstraßenfahrt mit den Kandidatinnen für die Sächsischen Weinkronen

VIP Weintour von Diesbar-Seußlitz bis Pillnitz

„Hab mein Wage voll geladen, voll mit . . . Weinkönigin-Kandidatinnen“.

Getreu diesem Motto haben Dr. Kastler, Vorstandsvorsitzender des Weinbauverbandes und ich den Kandidatinnen die Sächsische Weinstraße näher vorgestellt. Den Wissenszuschuss in Sachen Tourismus und Kultur vermittelte Ruth Ahrens, Mitarbeiterin des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland e. V. Los ging es bei Jan Ulrich. Vor Ort wurde ebenso ein Blick auf das Seußlitzer Schloss geworfen, da der Zeitplan eng gestrickt war, blieb uns bei jedem Programmpunkt nur ein begrenzter Aufenthalt. Nach einem kurzen Stop auf dem Hof der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen fuhren wir ins Schwalbennest in den Weinberg der Sächsischen Weinkönigin. Neben einigen Erläuterungen erwartete die Damen auch die Ziehung der Prüfungsreihenfolge zur Wahl der Weinkönigin.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das Autohaus Widmann unterstützte unsere Tour mit einem Auto, denn Königinkutsche, einer B-Klasse, wurden die Tourteilnehmer in einer C-Klasse chauffiert. Wir besichtigten das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth und neben ergänzenden Infos zur Weinbereitung kamen viele prickelnde Infos zur Sektherstellung dazu. Nach einem kleinen Rundgang auf dem Weingut Hoflößnitz, legten wir einen Stop auf dem Weingut Karl-Friedrich Aust ein. Pünktlich zur Mittagspause packten wir die mitgebrachten Lunch-Pakete aus. Ganz liebevoll, wie eine Mutti es nur kann, hatte uns Irene Weisflug von der Gaststätte „1. Weinkönigin“ eine reichhaltige Genusstüte zusammen gepackt. Vielen herzlichen Dank an unsere „Queen-Mum“! Während wir die Sonnenstrahlen im Goldenen Wagen während der Lunchpause genossen, belud Winzer Friedrich gerade seine Presse. Bei dem übersichtlichen Betrieb ist das noch reine Muskelkraft. Beeindruckt lunschten wir in seinen Kelterraum. Nach der Stärkung düsten wir nach Pillnitz. Auf dem Rückweg hielten wir gegenüber der Dresdner Stadtschlösser an und huldigten den Weinbau in Dresden. Mit dem letzten Punkt unserer Weintour besuchten wir Winzer Fehrmann. Seine Mannschaft war in den letzten Zügen der Weißburgunderlese. Somit stiefelten wir die vielen kleinen steilen Stufen hinauf und genossen von dort oben den Ausblick. Im Spätburgunderfeld entdeckten wir ebenso Martin Schwarz, der in Cossebaude eigene Weinstöcke pflegt.

Weinkönigin Juliane I.

 


WeinLese im Schwalbennest auf dem Meißner Kapitelberg

Traminer ist die neue sächsische KönigsSorte

Mmmh lecker war er!

Weinprinzessin Anja Fritz unterstütze mich heute bei der Weinlese im königlichen Weinberg.

Mit dem 2012er Jahrgang, also dem unserer Nachfolgerinnen, wird es eine Premiere geben. Statt wie bisher mit einem Riesling gefüllt, wird die royale Sachsenkeule dann einen Traminer präsentieren. Dieser zählt als älteste Rebsorte im Anbaugebiet zu unseren Besonderheiten und gedeiht auf den fetten Lehm-Löß Böden prächtig.

Als Repräsentationswein wird der Wein der Weinkönigin auf vielfältigen Events eingesetzt und mit der Rebsorte Traminer transportiert er seine sächsische Herkunft besonders gut. Die Sorte wird nur in wenigen anderen deutschen Gebieten angebaut, den Riesling – als das deutsche Aushängeschild bei den Weißweinen – findet man in jeder Region. Somit wird dieser edle Tropfen dem Leitspruch des Weinbauverbandes Sachsen e. V. gerecht – „Eine Rarität. Weine aus Sachsen.“ 🙂

Wir sind auf den 2012er gespannt und durften heute schon mal mit unserem Weinbergshüter Heino Blawitzki die Trauben am Stock probieren.

Weinkönigin Juliane I.

Weinabend in Taucha

Bericht aus dem Tauchaer Stadtmagazin: Text Matthias Kudra, Fotos: Matthias Kudra und Joachim Chüo –> Link hier

Beim Weinabend des Heimatvereins trinkt man gerne auch mal fremd

06.10.11 Zu einem Weinabend der besonderen Art hatten der Heimatverein Taucha und Prof. Dieter Nadolsky am Donnerstag Abend in den Bowlingdschungel eingeladen. Die amtierende sächsischen Weinprinzessin Anja Fritz und der Autor Bernd Müller-Kaller plauderten vergnüglich über den guten Tropfen. Bernd-Müller-Kaller hat in diesem Jahr im Tauchaer Verlag ein ganz besonderes Weinbuch veröffentlicht, die „Weinphilosophie – Nachdenkliches und Informatives zum Wein“. Bei einem Gespräch mit Freunden sei ihm die Idee zu dem Buch gekommen, verriet er Prof. Nadolsky zu Beginn einer richtig netten und informativen Plauderei. „In den Medien kommt der Wein zu kurz“ meinte Müller-Kaller und seiner Meinung nach geht kaum ein Autor auf den Weingenuss ein und das sei nun mal das Wichtigste. Mit seinem Buch wollte er eine neue Sicht auf den Wein und den Weingenuss kreieren, wie es es gleich im ersten Satz heißt. Bei seinen Recherchen zu dem Buch hat er die besten Winzer besucht und so spezielle Kenntnisse über den Wein erhalten. „Mit den Winzern kann man auch philosophieren“ sagte Müller-Kaller dazu. Bewußt bezieht er auch große Literaten wie Johann Wolfgang von Goethe und Hermann Hesse ein. Goethe widmet er sogar ein Kapitel „Goethe und der Wein“. Dazu sagte er: „Wein, Wissen und Weingenuss gehört bei Goethe zusammen, er ist damit aufgewachsen auf dem Weingut seines Vaters“. Der Dichterfürst soll übrigens auch einmal in Taucha gewesen sein und den Weinberg besichtigt haben. Auch Hermann Hesse hätte seiner Meinung nach phantasievolles über den Wein geschrieben.

Anja Fritz, die in Niedersachsen geborene amtierende sächsiche Weinprinzessin ist eigentlich eine staatlich anerkannte Wirtschaftsassistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz, bewirtschaftet aber seit 2008 ein eigenes Weingut „Mariaberg“ in Meissen. Als selbstständige Gästeführerin führt sie auch Besucher durch die Meissener Porzellanmanufaktur. Wein und Porzellan passe ihrer Meinung nach gut zusammen, denn „Porzellan schenke Freude wie der Wein“. Natürlich trinkt sie am liebsten den sächsichen Wein, wie den Traminer, ein Wein mit Charakter. Aber „Ich trinke auch gern mal fremd“ gesteht sie freimütig dem erstaunten Nadolsky. Doch sächsische Weine sind kostbar und rar, vorallem die Barique-Weine in Fässern, dafür bezahle man schon mal über 4000 €, wusste sie zu berichten.

In Anwesenheit von Sachsens Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Frank Kupfer, berichtet Bernd Müller-Kaller dann über die Ausnahmeerscheinung unter den sächsischen Weingütern, dem Staats- und Erlebnisweingut „Schloss Wackerbarth“, wo Weinlandschaft, historisches Barackschloss und Kultur zusammen erlebbar sind. „Schloss Wackerbarth“ ist ein Zugpferd für den sächsischen Wein, das wir unbedingt benötigen“, ergänzte Anja Fritz. Ausdrücklich dankt sie dem Minister, dass der Freistaat dem Weingut die Treue hält. Auf die Frage von Prof. Nadolsky warum der Weinanbau in Taucha reduziert werden musste antwortete der Minister diplomatisch: „Wir wollen das Weinanbaugebiet in den jetzigen Grenzen belassen“ und erntet dafür nur mäßigen Beifall der Tauchaer. Natürlich ging es dann um den Tauchar Wein und Bernd Müller-Kaller sowie Anja Fritz verkosteten drei Flaschen Tauchaer Wein, gesponsort vom Schlossverein, dem Rathaus sowie von Hobby-Winzer Andreas Knorr. Insbesondere der Schlossbergwein hatte es der Weinprinzessin angetan. „Den würde ich mit nach Hause nehmen“, sagte sie und nahm ihn mit.

 

Zum Abschluß des informativen Abends rund um den Wein und „850 Jahre Weinanbau in Sachsen“ gab es für die zahlreichen Besucher bei einer Tombola auch etwas zu gewinnen, nämlich Tauchaer Wein und einen Gutschein für ein Abendessen für 2 Personen im Bowlingdschungel. Die „Männerselbsthilfegruppe“ um LVZ-Lokalredakteur Jörg ter Vehn umrahmte musikalisch den Abend und hatte mit einer Blues-Nummer zum Thema Whisky und Wein auch etwas zum Thema beizutragen. Für Edelgard Langer von den „Fiffschen Gaffeesachen“ war es ein sehr interessanter Abend, zumal die sächsische Mundartdichterin Lene Voigt auch etwas über den „Gorgse“ (Weinkorken) geschrieben hat. Der nächste Heimatabend findet am 2. November ebenfalls im Bowlingdschungel statt. Dann geht es darum, wie Sachsen mächtig werden konnte, der Titel eines gleichnamigen Buches von Ewald Oetzel.


Winzer, Weinköniginnen und Weinfreunde warfen sich in Schale

Foto: Weinköniginnen & die Herren Schabehorn

Sächsischer Wein kann so viel Spaß machen – 2012 gibt’s wieder einen Winzerzug

Der Winzerzug beeindruckte die vielen Schaulustigen an Radebeuls Straßenrändern. Esel, Ochsen, Pferde und tolle nigelnagelneue Fuhrwerke bereicherten den Winzerzug auf seiner 3 km langen Tour. Die Schwanenapotheke aus Burgstädt sponserte den Königinnen eine große Tüte Süßes und so konnten wir die Kiddis mit wertvollen Vitaminbonbons erfreuen. Dank dem Schifferklavier stimmte auch die royale Stimmung in der Kutsche 🙂

Hier gibt’s den MDR Beitrag: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video17846.html

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 
 
Weinkönigin Juliane I.
 
 
PS: Weinköniginkelch aus Meißener Bleikristall wurde dem Winzervolk ausgeborgt und wird seitdem der Auflösung des Umzuges vermisst! Bitte im Weinbauverband Sachsen melden 03521 – 76 35 30.

Elbtalweinlauf – das beliebte Sportevent durch die sächsischen Weinberge

Das königliche Streckenposten-Team vom Meißener Rosengründchen kurz vor der Startfreigabe

Gute Vorbereitung ist alles. Ab 08.00 Uhr hat das Mariaberg-Team Fettbemmchen geschmiert und Äpfel geteilt. 10.00 Uhr eröffneten die Sächsischen Weinhoheiten zusammen mit den Organisatoren vom SV Elbland sowie mit Landrat Arndt Steinbach den 12 km Lauf.

Trotz des sehr herbstlichen Wetters – Wind, teilweise Nieselregen, frische Temperaturen – strömten die Sportfreunde in Horden über den Weinberg der Sächsischen Weinprinzessin Anja Fritz. Zusammen mit freiwilligen Helfern stemmte sie, wie auch die anderen Versorgungsstopps, den Besucherandrang der durstigen und hungrigen Läufer.

Gegen Mittag war der Spuk vorbei. Es zog wieder Ruhe auf dem Hof ein. Das Zelt wurde erneut bestuhlt, denn für abends hatte sich eine Gesellschaft zur Weinprobe angemeldet.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Weinkönigin Juliane I.
 

PS: Meine eisigen Finger habe ich immer wieder am heißen Tee „aufgetaut“, damit auch keiner verdursten musste 🙂 🙂 🙂


Weinevents am Wochenende

Sonnabend: 10.00 Uhr Eröffnung des traditionellen Elbtalweinlaufes (die Karten sind leider schon laaange ausverkauft, aber Zugucken macht sicherlich Spaß)

Nach der Eröffnung werde ich nicht mitlaufen, nein, nein. Auf dem Mariaberg werde ich Weinprinzessin Anja beim Schnittchen schmieren und beim Weinausschank unterstützen und die Läufer somit kulinarisch versorgen. Denn überall entlang den definierten Strecken werden die Teilnehmer von vielen fleißigen Helfern verköstigt.

 

Sonntag: 11.00 Uhr Historischer Winzerfestumzug in Radebeul mit anschließendem Weinfest auf dem Weingut Hoflößnitz, neben den Winzern und vielzähligen Statisten nehmen auch die amtierenden sowie Weinhoheiten a.D. teil


04.11.2011 – Galaabend zur Neuwahl der Sächsischen Wein-Monarchie

Finale des Jubiläumsjahres „850 Jahre Weinbau in Sachsen“ ist die KRÖNUNG


–  Der Kartenverkauf hat begonnen! –

Die Wahl der Sächsischen Weinkönigin 2011/ 2012 findet am 4. November 2011 im Zentralgasthof Weinböhla statt

Sie ist zu einer schönen Tradition an unserer Weinstraße geworden – die Wahl der Sächsischen Weinkönigin. Während der festlichen Veranstaltung können die Bewerberinnen ihr Wissen zum sächsischen Wein, ihre Schlagfertigkeit und Ausstrahlung vor dem Publikum unter Beweis stellen. Es wird eine sehr spannende Wahlveranstaltungen mit vielen Kandidatinnen um die sächsische Krone!

Freitag, dem 4. November 2011, um 19:00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
im Zentralgasthof Weinböhla, Kirchplatz 2, 01689 Weinböhla

Durch den Abend führen Sie die Deutsche Weinkönigin 2010/11 Mandy Großgarten gemeinsam mit der Sächsischen Weinkönigin 2010/11 Juliane Kremtz.

Dirk Wende arrangiert für Sie ein köstliches Buffet.

Die „Dresdner Galaabend Fridtjof Laubner“ sorgt für den musikalischen Rahmen.

Die „Weinphilosophen“ und „Peter Skaba“ unterhalten Sie mit einem einmaligen Programm.

Aus unserer Tombola können Sie attraktive Preise gewinnen.

Und natürlich sind Sie herzlich zur >Aftershowparty< eingeladen.

Preis pro Karte: 38,00 EUR

 

Kartenverkaufsstellen mit Abholung vor Ort und BAR-Zahlung: (Bitte beachten: jede Stelle verkauft unterschiedliche Plätze – Tischplan siehe anbei!)

  • Sächsische Vinothek an der Frauenkirche, Salzgasse 2, 01067 Dresden (im Saal; 3., also vorletzte Reihe, Tische ganz links und ganz rechts außen)
  • Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth, Wackerbarthstraße 1, 01445 Radebeul (Galerie; rechte Seite, 7 Tische)
  • Zentralgasthof Weinböhla, Kirchplatz 2, 01689 Weinböhla (im Saal; 4., also letzte Reihe, 7 Tische)
  • Winzergenossenschaft Meissen, Bennoweg 9, 01662 Meißen (Galerie; linke Seite, 7 Tische)

Kartenverkaufsstelle mit Rechnungslegung und Postversand – Achtung zzgl. Porto 1,50 EUR (Bitte beachten: jede Stelle verkauft unterschiedliche Plätze – Tischplan siehe anbei!)

  • Weinbauverband Sachsen e.V., Fabrikstraße 16, 01662 Meißen, Tel. 03521 – 76 35 30, info@weinbauverband-sachsen.de (Galerie; gegenübder der Bühne, 5 Tische + Saal; Reihe 1 bis 3)

Verfolgen Sie vor Ort, wer das neue Gesicht des Sachsen-Weines wird. Sehr gern begrüßen wir Sie gemeinsam mit unseren Weinbotschafterinnen auf dieser für das Sächsische Weinanbaugebiet bedeutenden Festgala.

 

 


Fanpost aus dem Ländle

Schön war’s: Das Treffen ganz vieler weinbegeisterter Genießer anlässlich der Tage der offenen Weingüter, Ende August

Lieben Dank für die Daimler Grüße & alles Gute nach Stuttgart!!


Strohhut statt Krone . . . . . Aus der SZ vom 04.10.2011

Powerfrau im Dienste des Weines

Von Ulrike Keller – Lieben Dank für die Teilnahme am Fanblock zum Finale!!

Ein großer Traum ist geplatzt. Binnen Sekunden steht Freitagabend fest: Sachsens Weinkönigin Juliane Kremtz ist bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin leer ausgegangen. Trotz des 24-Stunden-Einsatzes für die sächsischen Winzer, trotz wochenlanger Lernerei, meist nachts nach den Terminen, trotz abgeschlossenen Studiums, trotz Auslandserfahrung – und vor allem trotz souveränen, quasi perfekten, Auftritts im Vorentscheid und im Finale.

Fans sind erschüttert

Selbst unter Juroren herrscht Verwunderung in Neustadt an der Weinstraße. Die extra aus Meißen angereisten Fans sind erschüttert. Juliane Kremtz war als eine der Favoritinnen gehandelt worden. Nachdem die 23-Jährige gratuliert hat, braucht sie einen Moment für sich hinter der Bühne. Dann macht sie einfach weiter: gibt Fernsehinterviews, lächelt für Fotos, ist schlichtweg Profi. „Es wäre schön gewesen“, sagt die Meißnerin. „Aber ich muss mir noch anschauen, ob die anderen einen Zacken mehr Pfiff oder Glück hatten.“ Als gute Verliererin sieht sie sich nicht. Und ist es in dieser Situation gewiss.

Gewonnen hat sie dennoch: an Erfahrungen, die ihr die vergangenen elf Monate sächsischer Amtszeit als Intensivkurs beschert haben. Zu den ersten Lektionen gehörte die Geduld. Tante und „Lebensberaterin“ Ingrid Kremtz erinnert sich noch an die Unzufriedenheit ihrer Nichte nach der ersten Woche: „Juliane wurde mit ihren vielen Ideen ständig ausgebremst.“ Doch die Schütze-Natur lernte im Nu, welche Wirkung sie nach außen hat und wie sie diese bewusst für die Winzer einsetzen kann. Dass sie ehrgeizig an Zielen dran bleibt, ist schon immer ihr Stil. Dass sie nun etwas gelassener herangeht und das Drumherum stärker genießt, schreibt die Perfektionistin der Erfahrung mit der Krone zu.

Freies Reden geübt

Weinprinzessin Anja Fritz hat dutzende Termine mit Juliane Kremtz absolviert und die stärkste Veränderung beim Sprechen registriert. „Sie hat sehr daran gearbeitet, unvorbereitet Reden zu halten“, erzählt sie. „Inzwischen braucht sie nur ein paar Minuten, um sich auf die Situation einzufuchsen, und dann kann sie es wunderschön rüberbringen.“ Weinkönigin-Papa Reinhart Kremtz staunt vor allem über das „sichere und coole Auftreten“ seiner Tochter. In seinen Augen ist sie zu einer „Powerfrau von Welt“ geworden.

Juliane Kremtz selbst sieht ihren größten Entwicklungsschritt im Umgang mit den Medien. „Ich habe gelernt, mich geschickt auszudrücken, das Mikro richtig zu halten, den Moderator richtig anzugucken, richtig zu stehen“, verrät sie.

Nachdem sie ihre Sächsische Krone nun im November weiterreicht und keine neue Verantwortung im Dienste der Deutschen Krone übernimmt, ist für sie in Sachen Zukunft „die größte Tür aufgegangen“: die Tür zur großen weiten Arbeitswelt. Sobald der Terminmarathon es zulässt, beginnt die studierte Betriebswirtin für internationales Weinmarketing Bewerbungen zu schreiben – für einen Job im spanisch sprechenden Ausland. „Trotzdem bleibe ich Botschafterin für unseren Wein“, verspricht sie.

 

„Die moderne Weinkönigin“

Juliane Kremtz hat in ihrer Amtszeit neue Wege geebnet: Sie knüpfte Kontakt zu einem Kleidersponsor, gewann einen Fotografen für die Pressearbeit und akquirierte eine Grafikagentur, die Umsetzung und Kosten von Druckerzeugnissen übernimmt. Für ihre Nachfolgerin sucht sie noch einen Handysponsor.

Die 23-jährige Meißnerin gehört zu den aktivsten Gebietsweinköniginnen bei facebook. Sie möchte möglichst vielen einen Einblick geben, was hinter ihrem Amt steckt.


VIP-Grüße aus BONN

Markus Ulbig, Sächsischer Staatsminister des Innern, kam heute mit der sächsischen Bürgerdelegation zur Verkostung zu mir und da habe ich ihn doch gleich zu einem kleinen Abstecher in unsere wunderschöne Kulturlandschaft mitgenommen.

Beim Besuch im Nachbarzelt Rheinland-Pfalz habe ich neben Ahrweinkönigin Julia auch gleich Annika entdeckt. Die beiden haben mich sofort spontan zur 3-er Weinverkostung eingespannt. Den DC-Pfalz Weißburgunder habe ich natürlich gern anmoderiert ohne auf den Kommentar zu verzichten, dass auch in Sachsen die Burgunder wachsen. 🙂 Wir drei haben dann zusammen im Sachsenzelt ebenfalls vor den sächsischen Weinbergsterrassen gepost. Cool, ich habe Annika, unsere neue Deutsche Weinkönigin, auf ihrem ersten Amtstermin getroffen.

Auch sonst war auf der Bundesländermeile und den Nebenstraßen echt viel los – bei diesem grandiosen Spätsommerwetter.

Ab Dienstag lasse ich mich dann mal wieder im Wein-Königreich Sachsen blicken. Und dann sind es nur noch 31 Tage bis zur Kronenübergabe. WAHNSINN! wie schnell die Zeit doch vergeht.

Weinkönigin Juliane I.

Diese Diashow benötigt JavaScript.


Canaletto-Gruß aus BONN

Sonntag 02.10.2011 – Bonn – Tag der Deutschen Einheit – Ländermeile – Sachsenzelt


Es kann nur drei Gewinnerinnen geben – Juliane, Dirks „Königin der Herzen“

http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/10/01/annika-strebel-ist-weinkonigin/

Bei facebook Freund Dirk Würtz gefunden: „Meine Favoritin war allerdings eine ganz andere. Juliane Kremtz aus Sachsen hat meiner Meinung nach die beste Vorstellung geboten. Konzentriert, charmant, focusiert und fachlich kompetent ist sie meine “Königin der Herzen”. Sie ist eine gestandene Frau, die sehr selbsbewußt erscheint. Vielleicht einen Tick zu selbstbewußt für den einen oder anderen in der Jury. „

************************************************************************

Lieber Dirk,
herzlichen dank für deine tollen Worte! Mit dieser überaus positiven Einschätzung kann ich (weiter) leben. Na klar, habe ich mich nach der Krönung schon etwas enttäuscht geärgert, v.a. für meine treuen Fans, die extra so weit mit gereist waren und die, die daheim mit gedrücktem Daumen vor dem TV saßen. Aber ich finde es große Klasse, als du mir deine Sympathie persönlich überbracht hast.
Sonnigste Grüße aus Bonn nach Rheinhessen
Juliane, deine Weinkönigin der Herzen 😉

Deutsche Weinmonarchie gewählt

So Genial – Geisenheimerinnen mit Deutscher Weinkrone


30.09.2011 Dies war einer der spannendsten Tage in meiner Amtszeit. Am Abend sollte sich entscheiden, welche 3 von uns 6 Weinfachfrauen die neuen Botschafterinnen für den Deutschen Wein werden.

Während sich meine Fans 09.00 Uhr in den Fanbus der Verkehrsgesellschaft Meißen gehockt haben, starten wir alle mit einem gemeinsamen Frühstück im Ramada Hotel. Die Zeit bis zur nachmittäglichen Generalprobe vertrieb ich mir mit Sonne- und GuteLaune-Tanken auf dem Balkon. Anschließend kamen Elli und Madeleine vorbei und wir übten uns an Scharadebegriffen. Für den kleinen Hunger hatten Elli und ich uns für den netten Chinaladen in Neustadts Fußgängerzone entschieden. Neben dem Wellnesstee folgte eine asiatische Suppe mit Kokos und Curry, ohne die Geschmacksknospen dabei zu arg zu strapazieren. 🙂 Die vorbeikommenden SWR-Mitarbeiter und noch amtierenden Weinhoheiten beneideten unsere Entspanntheit.

Kurz nach 15.00 Uhr mussten alle Finalistinnen zur Generalprobe, doch für den Test unserer Spiele wurden wir von anderen jungen Damen gedoubelt. So eine witzige Vorstellung!

Noch etwas eher als geplant durften wir in der Maske Platz nehmen. Nach Bildvorlage setze die Stylistin meine Wunschfrisur inkl. Make-up erstklassig um und ich fühlte mich pudelwohl. Da wir im Zeitplan super lagen und sich der Fanbus anmeldete. Huschte ich über den Hinterausgang aus dem Saalbau und begrüßte zusammen mit Elli jeweils unseren Fanbus. Nacheinander warfen sich die Damen und Herren die edlen Fummel über und drückten uns dann ab. Das Gefühl war grandios.

   Zurück in der Garderobe begrüßten uns die 7 anderen Wahlteilnehmerinnen und drückten uns die Daumen. Dann kamen auch schon die bunten Umschläge vom DWI mit der Aufgabenstellung für unsere 45 sec Rede. Plädoyer für sich selbst vor der Delegation eines Anbaugebietes. Uff! Wir guckten uns ungläubig an und diskutierten kurz. Irgendwas zwischen gesundem Selbstbewusstsein ohne dabei zu überheblich zu wirken, mit Fachkompetenz und einer persönlichen Note sollte es werden – dies angepasst auf das jeweilige Anbaugebiet. Die Köpfe rauchten und jede suchte Ruhe für sich, in sich. Bevor die Livesendung startete  konnten wir 10 Minuten lang einige Ideen notieren und nutzen dann die Zeit nach bzw. vor der Teamrunde für den Feinschliff.

Und dann ging alles Schlag auf Schlag. Bemüht versorgten uns die DWI Mitarbeiterinnen hinter den Kulissen mit Sekt uns Selters. Die war so schnell rum. Erstaunt war ich trotz Aufgeregtheit irgendwie entspannt und sackte alle guten Ratschläge ein, als ich auf die Bühne durfte.

Thanks for SMILING – mein Sisterheart Kathi und Amtsvorgängerin Anne animierten mich mit Grimassen immer wieder zum Lächeln, denn das fand ich in der Aufzeichnung vom Vorentscheid selber etwas zu wohl dosiert eingesetzt 😉 Euer Sitzplatz in der Blickachse zu Moderator Holger Wienpahl war perfekt. Ich konnte also gar nicht anders 🙂

Mein Geisenheimer Herz freut sich besonders: Elisabeth Born mit Oenologie-Diplom und Noch-Studentin Annika Strebel vertreten nun für ein Jahr den Deutschen Wein. Unterstützt wird das Trio von Lehramt-Studentin Ramona Sturm von der Mosel.

Auch die nördlichste Ecke meiner Weinleidenschaft ist stolz, so erhielt nun meine Weinfreundin (auch aus dem Osten) aus dem nördlichsten Anbaugebiet den Titel als Deutsche Weinprinzessin.

Melanie Unsleber gibt ihre Weinprinzessinnenkrone an Elisabeth Born weiter. //Die neue Deutsche Weinkönigin Annika Strebel und ich stoßen auf ihren Erfolg an. Klar hätt ich’s auch gern gemacht, aber gewählt ist gewählt. Ich kann nach meiner Amtszeit in die sonnigeren Weinländer auswandern. Salut!

Fazit: Es hat mir verdammt viel Spaß gemacht & es war eine einmalige Erfahrung die sich lohnt! Und, das Voting hat gezeigt, dass Sachsen in aller Munde ist und sich viele Weinfreunde zum nordöstlichsten Anbaugebiet und zu mir bekennen.


Fotos: Weinköniginnen Cam/ Foto Kahle

Weinkönigin Juliane I.

Sachsens Weinkönigin Juliane Kremtz wurden gute Chancen auf die Krone der Deutschen Weinkönigin ausgerechnet. Doch die Jury entschied anders. Protokoll eines Abends voller Überraschungen.

Keine deutsche Krone für Sachsens Weinkönigin

Die Wahl zur Deutschen Weinkönigin – Das Twitter-Protokoll der Sächsischen Zeitung.

Sachsens Weinkönigin Juliane Kremtz wurden gute Chancen auf die Krone der Deutschen Weinkönigin ausgerechnet. Doch die Jury entschied anders. Foto: dpa
Die Sächsische Weinkönigin Juliane Kremtz kommt fertig geschminkt und frisiert aus der Maske. Noch zwei Stunden, bis die Wahl der Deutschen Weinkönigin beginnt. Sie ruft ihre Schwester im vollen Fan-Bus an, der seit dem Morgen aus Meißen anreist.

17:45 Uhr
Juliane Kremtz begrüßt den soeben nahe der Veranstaltungshalle eingetroffenen Fan-Bus in Neustadt an der Weinstraße. Sie freut sich sehr, aber bittet ihre Familie und Freunde: „Drückt mich nicht so toll, damit die Haare nicht kaputt gehen.“

19:20 Uhr
Ein SWR-Mitarbeiter kommt auf die Bühne und ruft die Gäste auf ihre Plätze. Die Gala soll sofort beginnen. „Wir warten auf keinen“, sagt er. Der Saal ist noch weitgehend leer. Aus dem Foyer hallen Trommelwirbel, Sprechchöre und Jubelschreie der Fangruppen, die ihre jeweilige Favoritin vor Ort unterstützen.

19:32 Uhr
Die Gala beginnt. Grußworte, Ansprachen, Danksagungen. Die 62. Deutschen Weinhoheiten halten Rückschau auf das zurückliegende Amtsjahr mit Terminen rund um den Globus. Im Saal wie hinter der Bühne steigt die Spannung auf den Auftritt der sechs Finalistinnen.

20:15 Uhr
Das eigentliche Finale fängt an. Die Veranstaltung wird vom SWR live übertragen. Ein Millionenpublikum verfolgt das Geschehen europaweit am Bildschirm. Fußballstadion-Atmosphäre herrscht, als Moderator Holger Wienpahl die Bühne betritt: ein ohrenbetäubender Mix aus Trommelschlägen, Trompeten, Rasseln, Rufen und Tröten.

20:18 Uhr
Der Moderator bittet alle Bewerberinnen auf die Bühne. Juliane Kremtz trägt ein dunkelpinkfarbenes Coctailkleid, das nur auf der rechten Schulter durch einen Träger gehalten wird. Ihre Haare sind zur Seite gesteckt und fallen, zum Korkenzieher gedreht, vorn über die freie Schulter. Die 23-jährige Meißnerin strahlt.

20:20 Uhr
Die Finalistinnen verlassen gemeinsam die Bühne. Die erste Einzelrunde startet. Jede Bewerberin wird in einem kurzen Einspielfilm vorgestellt und mit einer ersten Frage konfrontiert. Alle Aufgaben im Finale sind spielerisch angelegt. Fachwissen wurde im Vorentscheid vor einer Woche getestet, wobei bereits sieben Kandidatinnen ausgesiebt wurden.

20:50 Uhr
Juliane Kremtz wird zur Einzelrunde auf die Bühne gerufen. Der Einspielfilm zeigt sie unter anderem beim Motorradfahren und beim Fechten, zu dem sie durch ihren Opa gekommen ist. Der Moderator fragt, wo der Opa im Saal sitzt. Der winkt, Juliane grüßt zurück. Sie wirkt locker, scherzt mit Holger Wienpahl. Ihre Aufgabe: Sie soll sagen und begründen, mit welchem Promi sie nach Santiago de Compostela pilgern würde. Claudia Roth, Cindy aus Marzahn, Brad Pitt und der Papst stehen zur Auswahl. Sie entscheidet sich für Brad Pitt, der mit Sicherheit das richtige Schuhwerk dabei hätte und ihr auch ansonsten ein aktiver und interessanter Begleiter wäre.

21:02 Uhr
Los geht’s mit der Teamrunde. Juliane Kremtz bildet gemeinsam mit Elisabeth Born (Königin des Weinanbaugebiets Saale-Unstrut) und Madeleine Yasmin Rossel (Königin des Weinanbaugebiets Rheingau) ein harmonisch wirkendes Dreier-Gespann. Teil eins: Das Team muss einen Wein anhand seiner Aromen identifizieren. Dass es sich um einen Spätburgunder handelt, ist den jungen Frauen sofort klar. Drei Aromen schnuppern und schmecken sie richtig heraus. Auf Leder kommen sie nicht.

21:18 Uhr
Schauspielerische Fähigkeiten sind gefragt beim Pantomime-Spiel: Reihum muss ein Teammitglied mit Händen und Füßen einen Begriff veranschaulichen wie z.B. „Spätlese“. Die beiden anderen müssen ihn schnellstmöglich erraten. Die Lösung ist jeweils ruck zuck gefunden. Abschließend wartet noch ein Wissensquiz. Bei den Flüssen in den Anbaugebieten liegen sie knapp daneben und beim Exportrang der Anbaugebiete.

21:30 Uhr
Das andere Team absolviert alle drei Teile. Bei den Weinaromen scheitern auch sie in einem Fall. Das Pantomime-Spiel scheint ihnen etwas schwierigere Begriffe als der Konkurrenz zu bescheren. Für große Begeisterung im Publikum sorgt Annika Strebel (Weinanbaugebiet Rheinhessen), als sie den gesuchten „Sexuallockstoff“ unkonventionell mit eindeutiger Geste demonstriert. Im Quiz haben die drei zwei Fehler. Damit herrscht Gleichstand zwischen den beiden Teams.

21:51 Uhr
Zum Schluss darf jede Finalistin die Jury noch mal in einer Einzelrunde überzeugen – mit einer kurzen Rede von 45 Sekunden. Jede Anwärterin muss sich auf eine andere Begebenheit einstellen, zum Beispiel eine spezielle Jury-Gruppe ansprechen. Ihre Aufgabenstellung haben alle hinter der Bühne erst kurz zuvor erfahren. Elisabeth Born vom Weinanbaugebiet Saale-Unstrut hat nach den ersten Sätzen ein Black-out, was sie unverkrampft mit einem Lachen hinnimmt und doch wieder den Anschluss findet. Die sprachliche Pointe kommt im D-Zug-Tempo einige Sekunden nach dem Schlussgong.

21:57 Uhr
Juliane Kremtz soll die Juroren aus Franken für sich gewinnen. Sie argumentiert mit Fakten, spricht eine klare Sprache ohne Wortspielereien, schafft eine Punktlandung mit dem Schlussgong. Danach wirkt sie erleichtert.

22:00 Uhr
Die rund 80 Juroren im Saal müssen abstimmen. Das geschieht papierfrei über eine Art Fernbedienung, auf der ein Knopf gedrückt wird. Innerhalb weniger Sekunden sind die neue Deutsche Weinkönigin und die beiden Deutschen Weinprinzessinnen gekürt.

22:07 Uhr
„Das Ergebnis war noch nie so knapp wie diesmal“, heißt es auf der Bühne, bevor die Siegernamen verkündet werden. Als Weinprinzessinnen setzen sich Ramona Sturm (vom Weinanbaugebiet Mosel) und Elisabeth Born (vom Weinanbaugebiet Saale-Unstrut) durch. 63. Deutsche Weinkönigin wird … Annika Strebel aus Rheinhessen. Die Sachsen im Saal, Juliane Kremtz‘ Fans, sind geschockt. Die Sächsische Weinkönigin ist leer ausgegangen. Sie gratuliert den frisch gekrönten Wein-Repräsentantinnen. Dann wird sie von den angereisten Angehörigen und Freunden getröstet. Wenig später gibt sie erste Interviews.

22:12 Uhr
Die Veranstaltung ist zu Ende. Die Mainzer Jurorin Gisela Kirschstein zur Entscheidung: „Ich bin selbst überrascht über das Ergebnis. Die Sächsin war für mich ganz weit vorn. Ich kann es mir nur so erklären, dass die letzte Rede ausschlaggebend war, weil ihr da Wortwitz fehlte.“ Der Sächsische Weinverbandschef Bernd Kastler sagt: „Ich hätte sie in jedem Fall unter den ersten drei gesehen. Das sind subjektive Faktoren, die eine Rolle gespielt haben.“ Juliane Kremtz setzt sich einen Strohhut mit Sachsen-Bändchen auf und stößt mit den anderen an: „Es wäre schön gewesen“, gesteht sie. „Aber ich wusste, dass ich drei harte Konkurrentinnen habe. Ich werde mir noch mal ansehen, ob die anderen mehr Pfiff oder mehr Glück hatten.“

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Foto: Foto Kahle