Die Gesichter des sächsischen Weines. 2011 feiern wir 850 Jahre Weinbau – FEIERN Sie mit uns . . .

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Weinstraßenfahrt mit den Kandidatinnen für die Sächsischen Weinkronen

VIP Weintour von Diesbar-Seußlitz bis Pillnitz

„Hab mein Wage voll geladen, voll mit . . . Weinkönigin-Kandidatinnen“.

Getreu diesem Motto haben Dr. Kastler, Vorstandsvorsitzender des Weinbauverbandes und ich den Kandidatinnen die Sächsische Weinstraße näher vorgestellt. Den Wissenszuschuss in Sachen Tourismus und Kultur vermittelte Ruth Ahrens, Mitarbeiterin des Tourismusverbandes Sächsisches Elbland e. V. Los ging es bei Jan Ulrich. Vor Ort wurde ebenso ein Blick auf das Seußlitzer Schloss geworfen, da der Zeitplan eng gestrickt war, blieb uns bei jedem Programmpunkt nur ein begrenzter Aufenthalt. Nach einem kurzen Stop auf dem Hof der Sächsischen Winzergenossenschaft Meißen fuhren wir ins Schwalbennest in den Weinberg der Sächsischen Weinkönigin. Neben einigen Erläuterungen erwartete die Damen auch die Ziehung der Prüfungsreihenfolge zur Wahl der Weinkönigin.

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Das Autohaus Widmann unterstützte unsere Tour mit einem Auto, denn Königinkutsche, einer B-Klasse, wurden die Tourteilnehmer in einer C-Klasse chauffiert. Wir besichtigten das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth und neben ergänzenden Infos zur Weinbereitung kamen viele prickelnde Infos zur Sektherstellung dazu. Nach einem kleinen Rundgang auf dem Weingut Hoflößnitz, legten wir einen Stop auf dem Weingut Karl-Friedrich Aust ein. Pünktlich zur Mittagspause packten wir die mitgebrachten Lunch-Pakete aus. Ganz liebevoll, wie eine Mutti es nur kann, hatte uns Irene Weisflug von der Gaststätte „1. Weinkönigin“ eine reichhaltige Genusstüte zusammen gepackt. Vielen herzlichen Dank an unsere „Queen-Mum“! Während wir die Sonnenstrahlen im Goldenen Wagen während der Lunchpause genossen, belud Winzer Friedrich gerade seine Presse. Bei dem übersichtlichen Betrieb ist das noch reine Muskelkraft. Beeindruckt lunschten wir in seinen Kelterraum. Nach der Stärkung düsten wir nach Pillnitz. Auf dem Rückweg hielten wir gegenüber der Dresdner Stadtschlösser an und huldigten den Weinbau in Dresden. Mit dem letzten Punkt unserer Weintour besuchten wir Winzer Fehrmann. Seine Mannschaft war in den letzten Zügen der Weißburgunderlese. Somit stiefelten wir die vielen kleinen steilen Stufen hinauf und genossen von dort oben den Ausblick. Im Spätburgunderfeld entdeckten wir ebenso Martin Schwarz, der in Cossebaude eigene Weinstöcke pflegt.

Weinkönigin Juliane I.

 

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WeinLese im Schwalbennest auf dem Meißner Kapitelberg

Traminer ist die neue sächsische KönigsSorte

Mmmh lecker war er!

Weinprinzessin Anja Fritz unterstütze mich heute bei der Weinlese im königlichen Weinberg.

Mit dem 2012er Jahrgang, also dem unserer Nachfolgerinnen, wird es eine Premiere geben. Statt wie bisher mit einem Riesling gefüllt, wird die royale Sachsenkeule dann einen Traminer präsentieren. Dieser zählt als älteste Rebsorte im Anbaugebiet zu unseren Besonderheiten und gedeiht auf den fetten Lehm-Löß Böden prächtig.

Als Repräsentationswein wird der Wein der Weinkönigin auf vielfältigen Events eingesetzt und mit der Rebsorte Traminer transportiert er seine sächsische Herkunft besonders gut. Die Sorte wird nur in wenigen anderen deutschen Gebieten angebaut, den Riesling – als das deutsche Aushängeschild bei den Weißweinen – findet man in jeder Region. Somit wird dieser edle Tropfen dem Leitspruch des Weinbauverbandes Sachsen e. V. gerecht – „Eine Rarität. Weine aus Sachsen.“ 🙂

Wir sind auf den 2012er gespannt und durften heute schon mal mit unserem Weinbergshüter Heino Blawitzki die Trauben am Stock probieren.

Weinkönigin Juliane I.

Weinabend in Taucha

Bericht aus dem Tauchaer Stadtmagazin: Text Matthias Kudra, Fotos: Matthias Kudra und Joachim Chüo –> Link hier

Beim Weinabend des Heimatvereins trinkt man gerne auch mal fremd

06.10.11 Zu einem Weinabend der besonderen Art hatten der Heimatverein Taucha und Prof. Dieter Nadolsky am Donnerstag Abend in den Bowlingdschungel eingeladen. Die amtierende sächsischen Weinprinzessin Anja Fritz und der Autor Bernd Müller-Kaller plauderten vergnüglich über den guten Tropfen. Bernd-Müller-Kaller hat in diesem Jahr im Tauchaer Verlag ein ganz besonderes Weinbuch veröffentlicht, die „Weinphilosophie – Nachdenkliches und Informatives zum Wein“. Bei einem Gespräch mit Freunden sei ihm die Idee zu dem Buch gekommen, verriet er Prof. Nadolsky zu Beginn einer richtig netten und informativen Plauderei. „In den Medien kommt der Wein zu kurz“ meinte Müller-Kaller und seiner Meinung nach geht kaum ein Autor auf den Weingenuss ein und das sei nun mal das Wichtigste. Mit seinem Buch wollte er eine neue Sicht auf den Wein und den Weingenuss kreieren, wie es es gleich im ersten Satz heißt. Bei seinen Recherchen zu dem Buch hat er die besten Winzer besucht und so spezielle Kenntnisse über den Wein erhalten. „Mit den Winzern kann man auch philosophieren“ sagte Müller-Kaller dazu. Bewußt bezieht er auch große Literaten wie Johann Wolfgang von Goethe und Hermann Hesse ein. Goethe widmet er sogar ein Kapitel „Goethe und der Wein“. Dazu sagte er: „Wein, Wissen und Weingenuss gehört bei Goethe zusammen, er ist damit aufgewachsen auf dem Weingut seines Vaters“. Der Dichterfürst soll übrigens auch einmal in Taucha gewesen sein und den Weinberg besichtigt haben. Auch Hermann Hesse hätte seiner Meinung nach phantasievolles über den Wein geschrieben.

Anja Fritz, die in Niedersachsen geborene amtierende sächsiche Weinprinzessin ist eigentlich eine staatlich anerkannte Wirtschaftsassistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz, bewirtschaftet aber seit 2008 ein eigenes Weingut „Mariaberg“ in Meissen. Als selbstständige Gästeführerin führt sie auch Besucher durch die Meissener Porzellanmanufaktur. Wein und Porzellan passe ihrer Meinung nach gut zusammen, denn „Porzellan schenke Freude wie der Wein“. Natürlich trinkt sie am liebsten den sächsichen Wein, wie den Traminer, ein Wein mit Charakter. Aber „Ich trinke auch gern mal fremd“ gesteht sie freimütig dem erstaunten Nadolsky. Doch sächsische Weine sind kostbar und rar, vorallem die Barique-Weine in Fässern, dafür bezahle man schon mal über 4000 €, wusste sie zu berichten.

In Anwesenheit von Sachsens Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Frank Kupfer, berichtet Bernd Müller-Kaller dann über die Ausnahmeerscheinung unter den sächsischen Weingütern, dem Staats- und Erlebnisweingut „Schloss Wackerbarth“, wo Weinlandschaft, historisches Barackschloss und Kultur zusammen erlebbar sind. „Schloss Wackerbarth“ ist ein Zugpferd für den sächsischen Wein, das wir unbedingt benötigen“, ergänzte Anja Fritz. Ausdrücklich dankt sie dem Minister, dass der Freistaat dem Weingut die Treue hält. Auf die Frage von Prof. Nadolsky warum der Weinanbau in Taucha reduziert werden musste antwortete der Minister diplomatisch: „Wir wollen das Weinanbaugebiet in den jetzigen Grenzen belassen“ und erntet dafür nur mäßigen Beifall der Tauchaer. Natürlich ging es dann um den Tauchar Wein und Bernd Müller-Kaller sowie Anja Fritz verkosteten drei Flaschen Tauchaer Wein, gesponsort vom Schlossverein, dem Rathaus sowie von Hobby-Winzer Andreas Knorr. Insbesondere der Schlossbergwein hatte es der Weinprinzessin angetan. „Den würde ich mit nach Hause nehmen“, sagte sie und nahm ihn mit.

 

Zum Abschluß des informativen Abends rund um den Wein und „850 Jahre Weinanbau in Sachsen“ gab es für die zahlreichen Besucher bei einer Tombola auch etwas zu gewinnen, nämlich Tauchaer Wein und einen Gutschein für ein Abendessen für 2 Personen im Bowlingdschungel. Die „Männerselbsthilfegruppe“ um LVZ-Lokalredakteur Jörg ter Vehn umrahmte musikalisch den Abend und hatte mit einer Blues-Nummer zum Thema Whisky und Wein auch etwas zum Thema beizutragen. Für Edelgard Langer von den „Fiffschen Gaffeesachen“ war es ein sehr interessanter Abend, zumal die sächsische Mundartdichterin Lene Voigt auch etwas über den „Gorgse“ (Weinkorken) geschrieben hat. Der nächste Heimatabend findet am 2. November ebenfalls im Bowlingdschungel statt. Dann geht es darum, wie Sachsen mächtig werden konnte, der Titel eines gleichnamigen Buches von Ewald Oetzel.

Winzer, Weinköniginnen und Weinfreunde warfen sich in Schale

Foto: Weinköniginnen & die Herren Schabehorn

Sächsischer Wein kann so viel Spaß machen – 2012 gibt’s wieder einen Winzerzug

Der Winzerzug beeindruckte die vielen Schaulustigen an Radebeuls Straßenrändern. Esel, Ochsen, Pferde und tolle nigelnagelneue Fuhrwerke bereicherten den Winzerzug auf seiner 3 km langen Tour. Die Schwanenapotheke aus Burgstädt sponserte den Königinnen eine große Tüte Süßes und so konnten wir die Kiddis mit wertvollen Vitaminbonbons erfreuen. Dank dem Schifferklavier stimmte auch die royale Stimmung in der Kutsche 🙂

Hier gibt’s den MDR Beitrag: http://www.mdr.de/sachsenspiegel/video17846.html

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Weinkönigin Juliane I.
 
 
PS: Weinköniginkelch aus Meißener Bleikristall wurde dem Winzervolk ausgeborgt und wird seitdem der Auflösung des Umzuges vermisst! Bitte im Weinbauverband Sachsen melden 03521 – 76 35 30.

Elbtalweinlauf – das beliebte Sportevent durch die sächsischen Weinberge

Das königliche Streckenposten-Team vom Meißener Rosengründchen kurz vor der Startfreigabe

Gute Vorbereitung ist alles. Ab 08.00 Uhr hat das Mariaberg-Team Fettbemmchen geschmiert und Äpfel geteilt. 10.00 Uhr eröffneten die Sächsischen Weinhoheiten zusammen mit den Organisatoren vom SV Elbland sowie mit Landrat Arndt Steinbach den 12 km Lauf.

Trotz des sehr herbstlichen Wetters – Wind, teilweise Nieselregen, frische Temperaturen – strömten die Sportfreunde in Horden über den Weinberg der Sächsischen Weinprinzessin Anja Fritz. Zusammen mit freiwilligen Helfern stemmte sie, wie auch die anderen Versorgungsstopps, den Besucherandrang der durstigen und hungrigen Läufer.

Gegen Mittag war der Spuk vorbei. Es zog wieder Ruhe auf dem Hof ein. Das Zelt wurde erneut bestuhlt, denn für abends hatte sich eine Gesellschaft zur Weinprobe angemeldet.

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Weinkönigin Juliane I.
 

PS: Meine eisigen Finger habe ich immer wieder am heißen Tee „aufgetaut“, damit auch keiner verdursten musste 🙂 🙂 🙂

Weinevents am Wochenende

Sonnabend: 10.00 Uhr Eröffnung des traditionellen Elbtalweinlaufes (die Karten sind leider schon laaange ausverkauft, aber Zugucken macht sicherlich Spaß)

Nach der Eröffnung werde ich nicht mitlaufen, nein, nein. Auf dem Mariaberg werde ich Weinprinzessin Anja beim Schnittchen schmieren und beim Weinausschank unterstützen und die Läufer somit kulinarisch versorgen. Denn überall entlang den definierten Strecken werden die Teilnehmer von vielen fleißigen Helfern verköstigt.

 

Sonntag: 11.00 Uhr Historischer Winzerfestumzug in Radebeul mit anschließendem Weinfest auf dem Weingut Hoflößnitz, neben den Winzern und vielzähligen Statisten nehmen auch die amtierenden sowie Weinhoheiten a.D. teil

04.11.2011 – Galaabend zur Neuwahl der Sächsischen Wein-Monarchie

Finale des Jubiläumsjahres „850 Jahre Weinbau in Sachsen“ ist die KRÖNUNG


–  Der Kartenverkauf hat begonnen! –

Die Wahl der Sächsischen Weinkönigin 2011/ 2012 findet am 4. November 2011 im Zentralgasthof Weinböhla statt

Sie ist zu einer schönen Tradition an unserer Weinstraße geworden – die Wahl der Sächsischen Weinkönigin. Während der festlichen Veranstaltung können die Bewerberinnen ihr Wissen zum sächsischen Wein, ihre Schlagfertigkeit und Ausstrahlung vor dem Publikum unter Beweis stellen. Es wird eine sehr spannende Wahlveranstaltungen mit vielen Kandidatinnen um die sächsische Krone!

Freitag, dem 4. November 2011, um 19:00 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
im Zentralgasthof Weinböhla, Kirchplatz 2, 01689 Weinböhla

Durch den Abend führen Sie die Deutsche Weinkönigin 2010/11 Mandy Großgarten gemeinsam mit der Sächsischen Weinkönigin 2010/11 Juliane Kremtz.

Dirk Wende arrangiert für Sie ein köstliches Buffet.

Die „Dresdner Galaabend Fridtjof Laubner“ sorgt für den musikalischen Rahmen.

Die „Weinphilosophen“ und „Peter Skaba“ unterhalten Sie mit einem einmaligen Programm.

Aus unserer Tombola können Sie attraktive Preise gewinnen.

Und natürlich sind Sie herzlich zur >Aftershowparty< eingeladen.

Preis pro Karte: 38,00 EUR

 

Kartenverkaufsstellen mit Abholung vor Ort und BAR-Zahlung: (Bitte beachten: jede Stelle verkauft unterschiedliche Plätze – Tischplan siehe anbei!)

  • Sächsische Vinothek an der Frauenkirche, Salzgasse 2, 01067 Dresden (im Saal; 3., also vorletzte Reihe, Tische ganz links und ganz rechts außen)
  • Sächsisches Staatsweingut Schloss Wackerbarth, Wackerbarthstraße 1, 01445 Radebeul (Galerie; rechte Seite, 7 Tische)
  • Zentralgasthof Weinböhla, Kirchplatz 2, 01689 Weinböhla (im Saal; 4., also letzte Reihe, 7 Tische)
  • Winzergenossenschaft Meissen, Bennoweg 9, 01662 Meißen (Galerie; linke Seite, 7 Tische)

Kartenverkaufsstelle mit Rechnungslegung und Postversand – Achtung zzgl. Porto 1,50 EUR (Bitte beachten: jede Stelle verkauft unterschiedliche Plätze – Tischplan siehe anbei!)

  • Weinbauverband Sachsen e.V., Fabrikstraße 16, 01662 Meißen, Tel. 03521 – 76 35 30, info@weinbauverband-sachsen.de (Galerie; gegenübder der Bühne, 5 Tische + Saal; Reihe 1 bis 3)

Verfolgen Sie vor Ort, wer das neue Gesicht des Sachsen-Weines wird. Sehr gern begrüßen wir Sie gemeinsam mit unseren Weinbotschafterinnen auf dieser für das Sächsische Weinanbaugebiet bedeutenden Festgala.

 

 

Fanpost aus dem Ländle

Schön war’s: Das Treffen ganz vieler weinbegeisterter Genießer anlässlich der Tage der offenen Weingüter, Ende August

Lieben Dank für die Daimler Grüße & alles Gute nach Stuttgart!!

Strohhut statt Krone . . . . . Aus der SZ vom 04.10.2011

Powerfrau im Dienste des Weines

Von Ulrike Keller – Lieben Dank für die Teilnahme am Fanblock zum Finale!!

Ein großer Traum ist geplatzt. Binnen Sekunden steht Freitagabend fest: Sachsens Weinkönigin Juliane Kremtz ist bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin leer ausgegangen. Trotz des 24-Stunden-Einsatzes für die sächsischen Winzer, trotz wochenlanger Lernerei, meist nachts nach den Terminen, trotz abgeschlossenen Studiums, trotz Auslandserfahrung – und vor allem trotz souveränen, quasi perfekten, Auftritts im Vorentscheid und im Finale.

Fans sind erschüttert

Selbst unter Juroren herrscht Verwunderung in Neustadt an der Weinstraße. Die extra aus Meißen angereisten Fans sind erschüttert. Juliane Kremtz war als eine der Favoritinnen gehandelt worden. Nachdem die 23-Jährige gratuliert hat, braucht sie einen Moment für sich hinter der Bühne. Dann macht sie einfach weiter: gibt Fernsehinterviews, lächelt für Fotos, ist schlichtweg Profi. „Es wäre schön gewesen“, sagt die Meißnerin. „Aber ich muss mir noch anschauen, ob die anderen einen Zacken mehr Pfiff oder Glück hatten.“ Als gute Verliererin sieht sie sich nicht. Und ist es in dieser Situation gewiss.

Gewonnen hat sie dennoch: an Erfahrungen, die ihr die vergangenen elf Monate sächsischer Amtszeit als Intensivkurs beschert haben. Zu den ersten Lektionen gehörte die Geduld. Tante und „Lebensberaterin“ Ingrid Kremtz erinnert sich noch an die Unzufriedenheit ihrer Nichte nach der ersten Woche: „Juliane wurde mit ihren vielen Ideen ständig ausgebremst.“ Doch die Schütze-Natur lernte im Nu, welche Wirkung sie nach außen hat und wie sie diese bewusst für die Winzer einsetzen kann. Dass sie ehrgeizig an Zielen dran bleibt, ist schon immer ihr Stil. Dass sie nun etwas gelassener herangeht und das Drumherum stärker genießt, schreibt die Perfektionistin der Erfahrung mit der Krone zu.

Freies Reden geübt

Weinprinzessin Anja Fritz hat dutzende Termine mit Juliane Kremtz absolviert und die stärkste Veränderung beim Sprechen registriert. „Sie hat sehr daran gearbeitet, unvorbereitet Reden zu halten“, erzählt sie. „Inzwischen braucht sie nur ein paar Minuten, um sich auf die Situation einzufuchsen, und dann kann sie es wunderschön rüberbringen.“ Weinkönigin-Papa Reinhart Kremtz staunt vor allem über das „sichere und coole Auftreten“ seiner Tochter. In seinen Augen ist sie zu einer „Powerfrau von Welt“ geworden.

Juliane Kremtz selbst sieht ihren größten Entwicklungsschritt im Umgang mit den Medien. „Ich habe gelernt, mich geschickt auszudrücken, das Mikro richtig zu halten, den Moderator richtig anzugucken, richtig zu stehen“, verrät sie.

Nachdem sie ihre Sächsische Krone nun im November weiterreicht und keine neue Verantwortung im Dienste der Deutschen Krone übernimmt, ist für sie in Sachen Zukunft „die größte Tür aufgegangen“: die Tür zur großen weiten Arbeitswelt. Sobald der Terminmarathon es zulässt, beginnt die studierte Betriebswirtin für internationales Weinmarketing Bewerbungen zu schreiben – für einen Job im spanisch sprechenden Ausland. „Trotzdem bleibe ich Botschafterin für unseren Wein“, verspricht sie.

 

„Die moderne Weinkönigin“

Juliane Kremtz hat in ihrer Amtszeit neue Wege geebnet: Sie knüpfte Kontakt zu einem Kleidersponsor, gewann einen Fotografen für die Pressearbeit und akquirierte eine Grafikagentur, die Umsetzung und Kosten von Druckerzeugnissen übernimmt. Für ihre Nachfolgerin sucht sie noch einen Handysponsor.

Die 23-jährige Meißnerin gehört zu den aktivsten Gebietsweinköniginnen bei facebook. Sie möchte möglichst vielen einen Einblick geben, was hinter ihrem Amt steckt.

VIP-Grüße aus BONN

Markus Ulbig, Sächsischer Staatsminister des Innern, kam heute mit der sächsischen Bürgerdelegation zur Verkostung zu mir und da habe ich ihn doch gleich zu einem kleinen Abstecher in unsere wunderschöne Kulturlandschaft mitgenommen.

Beim Besuch im Nachbarzelt Rheinland-Pfalz habe ich neben Ahrweinkönigin Julia auch gleich Annika entdeckt. Die beiden haben mich sofort spontan zur 3-er Weinverkostung eingespannt. Den DC-Pfalz Weißburgunder habe ich natürlich gern anmoderiert ohne auf den Kommentar zu verzichten, dass auch in Sachsen die Burgunder wachsen. 🙂 Wir drei haben dann zusammen im Sachsenzelt ebenfalls vor den sächsischen Weinbergsterrassen gepost. Cool, ich habe Annika, unsere neue Deutsche Weinkönigin, auf ihrem ersten Amtstermin getroffen.

Auch sonst war auf der Bundesländermeile und den Nebenstraßen echt viel los – bei diesem grandiosen Spätsommerwetter.

Ab Dienstag lasse ich mich dann mal wieder im Wein-Königreich Sachsen blicken. Und dann sind es nur noch 31 Tage bis zur Kronenübergabe. WAHNSINN! wie schnell die Zeit doch vergeht.

Weinkönigin Juliane I.

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